Alopecia diffusa – Diffuser Haarausfall


Über Jahre hinweg schleichend dünner werdendes Haar. Meist beginnt dies im Bereich des Scheitels, an der Stirnkontur oder erstreckt sich über den gesamten Oberkopfbereich. Dünner werdendes Haar kann im allgemeinen mehrere Ursachen haben. Oft ist dies ein Hinweis darauf, dass uns unser Körper auf Mangelerscheinungen aufmerksam machen will. Wie z.B. Nährstoffmangel, Stress, Schilddrüsenunterfunktion, falsche Pflege, psychische Belastungen oder ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt. In den meisten Fällen sollten Sie sich zusätzlich von einem Mediziner untersuchen lassen.
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Alopecia areata – Kreisrunder Haarausfall

Bei Alopecia areata versteht man einen krankhaften lokal begrenzten runden Haarausfall.

Anfangs kommt es zu kleineren kreisrunden begrenzten Arealen am Kopf, welche innerhalb eines Jahres spontan wieder nachwachsen können. Hiervon können nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder frühzeitig betroffen sein. Es gibt aber auch Varianten der Alopecia areata, bei denen größere Areale, wie das gesamte Kopfhaar oder auch die gesamte Körperbehaarung, betroffen sind. Ursachen des kreisrunden Haarausfalles können mögliche frühzeitige Entzündungen an den Haarwurzeln sein. Bei einem Teil der Patienten besteht eine familiäre Häufung.

Weiterlesen: Kopfhautanalyse, Tiefenreinigung und Micronizer

Es gibt aber auch Varianten der Alopecia areata bei denen größere Areale, das gesamte Kopfhaar oder auch die gesamte Körperbehaarung betroffen sind. Hier kann mittels Haarintegration oder Perücken geholfen werden.

Alopecia androgenetica – Erblich bedingter Haarausfall

Dieser Haarausfall ist weit verbreitet sowohl bei Frauen wie auch bei Männern. Das Testosteron Hormon wird im Haarfollikel durch einen enzymatischen Prozess (5α-Reduktase) in das DHT-Hormon umgewandelt. Die Haarwurzel reagiert überempfindlich auf das DHT und als Folge verringert sich das Haarwachstum.

Bei androgenetischer Alopezie vom femininen Typ kommt es oft zur Ausdünnung im Scheitelbereich, welche schon in jungen Jahren oder später im Klimakterium auftreten kann.
Ideale Lösungen können hier mit TRITEC-Hair und der Haarintegration erzielt werden.

Bei androgenetischer Alopezie vom maskulinen Typ kommt es zum Zurückweichen der Stirnhaargrenze (typische Geheimratsecken) bis hin zur vollen Scheitelglatze.
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Androgenetische Alopezie bei Frauen


Hier kommt es oft zur Ausdünnung der Haare im Bereich des Scheitels, die fortschreiten kann bis zur völligen Haarlosigkeit in diesem Bereich. Auftreten kann diese Form in der Menopause, jedoch auch schon in jungen Jahren. Wie weit fortgeschritten diese Form ist, kann man mithilfe des Ludwig-Schemas in verschiedene Stadien klassifizieren.

Androgenetische Alopezie bei Männern


Bei Männern kommt es zum Zurückweichen der Stirnhaargrenze (typische Geheimratsecken) oder zu kahlen Stellen im Bereich des Hinterkopfes (Tonsur) bis hin zur vollen Oberkopfglatze. Das Ausmaß des anlagebedingten Haarausfalls beim Mann lässt sich anhand des Hamilton-Norwood-Schemas klassifizieren.

Vernarbende Alopezie


Aufgrund von Entzündungen an den Haarwurzeln können diese so stark geschädigt werden, dass sie für immer verloren gehen. Mit Vernarbung meint man einen bindegewebsmäßigen Umbau der Haarwurzel im Sinne einer Fibrose. Die Kopfhaut erscheint in diesen Bereichen glänzend und verhärtet. Da die vernarbende Alopezie vielfältige Ursachen und Erkrankungen haben kann, ist zu einem Besuch beim Dermatologen zu raten.
Bei einem fortgeschrittenen Stadium kann ein passender Haarersatz hilfreich sein.

Vernarbende Alopezie bei Frauen


Dies ist eine spezielle Form der vernarbenden Alopezie, bei der Frauen in den Wechseljahren betroffen sind. Dieser Haarausfall beginnt schleichend im Bereich des Haaransatzes an der Stirn und kann sich als symmetrisch bandförmige Zone in den seitlichen Konturenbereich ausbreiten.
Ursachen für diese Form der Alopezie sind noch unbekannt. Da durch die Entzündungen an den Haarwurzeln diese zerstört werden, und die Kopfhaut um die Haarwurzel herum vernarbt, kommt es zu keinem Wachstum in diesen Bereich (unabhängig von der jeweiligen Therapie).

Medizinische Alopezie – Haarverlust bei Chemotherapie

Die Medizinische Alopezie ist in vielen Fällen die Folge einer Krebsbehandlung mit Chemotherapie. In welchem Umfang die Kopfhaare, Augenbraue, Wimpern und die restliche Körperbehaarung ausfallen, hängt von den verordneten Medikamenten ab. Bei vielen Patienten setzt nach Beendigung der Chemotherapie bereits nach 4-5 Wochen der Haarwuchs wieder ein und Sie können sich nach einigen Monaten wieder über einen normalen Haarwuchs freuen.